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Kennen jedes Gerät: Gemeindebrandinspektor Michael Pletz, und sein Stellvertreter Richard Pfläging zeigen eine Atemschutzüberwachungstafel, die die Atemschutzgeräte überwacht. Im Hintergrund ist eine Feuerlösch-Kreisel-Pumpe zu sehen. 

Weit mehr als nur Schläuche: So ist ein Löschfahrzeug ausgerüstet

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr hat weit mehr Ausstattung zu bieten, als einen Schlauch. Wir haben einen genauen Blick auf ein solches Fahrzeug geworfen und aufgelistet, welche Funktion die Einzelteile haben.

Nach fast 40 Jahren hat das alte Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Espenau seinen Dienst getan. Seit März steht nun ein nagelneues Modell im Feuerwehrstützpunkt bereit, das mit moderner Technik ausgestattet ist. „Nach so langer Zeit haben sich Unfallverhütungsvorschriften und die Ansprüche an unsere Einsatzfahrzeuge erheblich geändert“, sagt Gemeindebrandinspektor Michael Pletz.

Das neue Löschfahrzeug hat neuerdings auch einen hydraulischen Rettungszylinder und eine Atemschutz-Notfalltasche für die eigenen Sicherheits-Trupps. „Diese zwei Teile sind neu zur Ausstattung hinzugekommen“, sagt Pletz.

Die unterschiedlichen Gerräteräume des Löschfahrzeugs kennt jeder der 58 aktiven Feuerwehr-Kameraden in- und auswendig. „Das ist Teil der Grundausbildung“, sagt Richard Pfläging, stellvertretender Gemeindebrandinspektor in Espenau. Jeden Dienstagabend üben die Einsatzkräfte für Notfallsituationen – da wird auch jedes Mal ein auffrischender Blick in die Geräteräume geworfen.

Seinen Namen hat das neue Staffel-Löschfahrzeug 20/25 von seiner Pumpleistung und seiner Speicherkapazität für Löschwasser. „Die Feuerlösch-Kreiselpumpe liefert 2000 Liter Wasser pro Minute“, erklärt Pfläging. Insgesamt kann das Fahrzeug 2500 Liter in einem Tank speichern.

„In dem Löschfahrzeug können sich vier Kameraden gleichzeitig mit Atemschutzgeräten ausstatten, während wir schon auf dem Weg zum Einsatzort sind“, erklärt Pletz. Das spare Zeit. Die gesetzliche Hilfsfrist legt fest, dass die Feuerwehr innerhalb von zehn Minuten am Einsatzort eintrifft. „Wir tragen durchgehend ein Funkmeldeempfänger bei uns, das Alarm schlägt, wenn ein Notfall passiert“, sagt Pletz. Dafür werden die Kameraden sogar von der Arbeit frei gestellt. 

  • Termin: Am Tag der offenen Tür, der am Samstag, 20. Mai ab zwölf Uhr stattfindet, wird das neue Löschfahrzeug offiziell übergeben. Dort können sich Interessierte die Ausstattung selbst anschauen.

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