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Riesige Vorfreude: Michael Fajgel (von links), Julia Wagner, Oliver Doerr, Loreen Fajgel und Peter Zypries vom Verein Brüder-Grimm-Festival Kassel freuen sich schon sehr auf die Veranstaltungen. 

Montag startet der Vorverkauf

Des tapferen Schneiderleins Heldentaten beim Brüder-Grimm-Festival

Ein kleiner Kerl, der Großes leistet, und Fabelwesen wie Riesen und Einhörner stehen diesmal im Mittelpunkt des Brüder-Grimm-Festivals in Kassel.

Auf der Seebühne im Park Schönfeld wird das Märchenmusical „Das tapfere Schneiderlein“ zu sehen sein. Die erste Aufführung findet am 6. Juli statt. Danach wird das Stück von Michael Fajgel – frei nach den Brüdern Grimm inszeniert – 41 Mal zu sehen sein. Hört sich viel an, ist es auch, denn das Festival läuft bis zum 13. August und somit eine Woche länger als bisher.

Beeilen sollte man sich aber, wenn man an Karten zum Wunschtermin kommen will. „Die Aufführungen waren in den vergangenen Jahren zu 95 Prozent ausgelastet“, sagt Peter Zypries vom Verein Brüder- Grimm-Festival.

Über 15.000 Menschen haben 2016 das Stück „Der gestiefelte Kater“ gesehen. Im Bild: Wache (Daniel Andone), Der gestiefelte Kater (Inga Jamry), Wache (Steffen Laube), Müllersohn (Jonas Hein)

Das Stück

Die Handlung orientiert sich sehr am Original, sagt Michael Fajgel. Doch wird es auch moderne Elemente geben. Und: Das Schneiderlein wird sich zwar verlieben, aber nicht in die Königstochter, verrät er. Für die Liveband hat Fajgel auf bekannte Songs der Rock- und Popgeschichte zum Stück passende Texte geschrieben.

Die Bühne

Sie ist 125 Quadratmeter groß und für Oliver Doerr (Bühnenbild) eine besondere Herausforderung. „Es müssen drei Spielorte – die Schneiderei, das Königsschloss, der Wald – auf die eine Bühne gebracht werden“, erklärt er. Ähnlich wie das tapfere Schneiderlein hat auch er bei der Planung Großes geleistet und eine Lösung gefunden. „Wir spielen auf zwei Ebenen. Die Riesen werden oben stehen und wirken dadurch noch bedrohlicher.“ Außerdem bekommt die Band eine Bühne auf der Bühne.

Der Aufbau

Beginnt Mitte Juni auf dem Teich. Gesperrt wird der Park nicht. Im Gegenteil: „Wir freuen uns, mit Menschen ins Gespräch zu kommen“, so Doerr.

Die Proben

Die sechs Schauspieler beginnen am 29. Mai mit den Proben im tic. Zwei Wochen vor der Premiere wird auf der Seebühne geübt.

Die Aufführungen

Das Open-Air-Märchenmusical wird mittwochs bis freitags um 19.30 Uhr sowie samstags und sonntags um 16 und 19.30 Uhr gezeigt. Los geht es aber schon am 2. Juli mit einem großen Märchenfest (11 bis 16 Uhr). Und: Ein buntes Kindertheaterprogramm gibt es vom 5. Juli bis 11. August immer mittwochs und freitags, ab 16.30 Uhr. Partnergemeinde ist Ahnatal, dort gibt es ebenfalls ein Kinderprogramm und eine Foto-Ausstellung (ab 17. Mai).

Das Publikum

Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. „Es ist ein Märchenmusical für die Familie. Es gibt keinen Mord und auch keine anrüchigen Szenen“, sagt Zypries.

Die Preise

Bleiben stabil. „Wir wollen das Festival möglichst vielen Menschen anbieten, deshalb sind wir glücklich, dass wir dank vieler Sponsoren den Eintritt nicht erhöhen mussten. Bei einem Festivaletat von 400.000 Euro keine Selbstverständlichkeit“, betont Zypries.

Erwachsene zahlen für das Musical 25/23 Euro und Kinder 13 Euro. Familienkarten gibt es ab 55 Euro. Kartentelefon ab Montag: 0561/7018722. Internet: www.brueder-grimm-festival.de

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