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Komparsin in Schweighöfers Serie: Im vorigen Jahr stand Susanne Schleiter mit Matthias Schweighöfer für die Amazon-Serie "You Are Wanted" vor der Kamera. 

Susanne Schleiter ist in Serien wie "Auf Streife" und "Köln 50667" zu sehen

Schwälmerin will als Schauspielerin an der Seite von Matthias Schweighöfer groß rauskommen

Susanne Schleiter träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Im Fernsehen ist die Schwälmerin in Reality-Formaten wie "Auf Streife" zu sehen. Sogar mit Matthias Schweighöfer hat die 23-Jährige schon gedreht. 

In ihrem Studium beschäftigt sich Susanne Schleiter mit Wirtschaftsthemen. Viel lieber blickt die Sachsenhäuserin jedoch in Drehbücher: Die 23-Jährige spielt seit vier Jahren regelmäßig in TV-Reality-Formaten mit. Und glaubt fest daran, irgendwann im Fernsehen Karriere zu machen.

„Ich habe es schon als Kind geliebt, vor der Kamera zu stehen, zu tanzen und zu singen“, erzählt die junge Frau. Nach Fotoshootings mit Freundinnen postete sie ihre Fotos regelmäßig auf Facebook, besuchte Castings, das erste bei einer Kölner Produktionsfirma. Die Drehanfrage ließ nicht lange auf sich warten. „Seitdem werde ich sehr regelmäßig angefragt für Serien wie ,Auf Streife', ,Die Ruhrpottwache' und ,Köln 50667'“, berichtet die 23-Jährige.

Im vergangenen Jahr stand Schleiter sogar mit Matthias Schweighöfer vor der Kamera – für die Serie „You Are Wanted“, die beim Streamingdienst Amazon Prime läuft. Dafür flog die Sachsenhäuserin, die an der International School of Management in Frankfurt studiert, auf eigene Kosten aus Dublin nach Berlin, wo sie gerade ein Auslandssemester absolvierte. „Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Auch wenn es nur eine Komparsenrolle war.“ Mittlerweile habe die Produktionsfirma für die zweite Staffel angefragt.

Wenn Susanne Schleiter hingegen "Auf Streife" geht, dann mittlerweile mit reichlich Erfahrung: „Beim ersten Dreh war ich sehr aufgeregt, aber ich habe Routine bekommen“, erzählt sie. Im Format spielten „richtige Polizisten“ , die aber nicht wüssten, um welchen Fall es gehen würde. „Dann wirkt es authentischer“, sagt die 23-Jährige.

Gedreht wird für die Formate etwa ein bis zwei Tage – je nach Rolle. Es gibt Gagen, wenngleich nur kleine. „Aber seriöse Produktionsfirmen bezahlen natürlich auch die Anfahrt und die Übernachtung“, erklärt Schleiter. Eine größere Rolle hat die Sachsenhäuserin zuletzt in "Köln 50667" übernommen. Dafür wurde mehrere Wochen gedreht. „Ich bin für weitere Drehs vorgesehen. Das bedeutet, dass ich mein Aussehen nicht verändern darf.“ Ende Dezember soll das Ganze ausgestrahlt werden.

Kontakte knüpft Susanne überwiegend über Facebook und Instagram. „Ich bin bereits mit namhaften Schauspielern in Kontakt, beispielsweise Rafael Vogt, der früher bei ,Gute Zeiten, schlechte Zeiten' mitspielte“, erzählt sie.

Über soziale Medien seien auch einige Kontakte zu Fotografen entstanden. Sie habe unter anderem für einen Anbieter von Sportartikeln (J.D. Sports) vor der Kamera gestanden. In den vergangenen Wochen hat die 23-Jährige wegen ihres Studiums Termine absagen müssen. Denn im März will sie fertig sein. „Ich will auf jeden Fall weiter an der Fernsehkarriere feilen. Aber mir ist klar, dass ich einen ordentlichen Beruf brauche. Ich bin nicht ewig jung“, sagt Susanne Schleiter.

Stichwort: Reality-Formate

Bei den Serien handelt es sich um sogenannte Scripted Realitys, in denen die Dokumentation realer Ereignisse vorgetäuscht wird. Die Szenen werden dabei meist von Laiendarstellern nach Regie-Anweisung gespielt. Themen sind in der Regel alltägliche Situationen, die den Anschein einer Dokumentation oder einer Reportage erwecken sollen.

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